Sneak Preview: Walburga Fröhlich

Die Idee, wie man all das findet und versteht, was man wissen will 

Die größte Herausforderung unserer Zukunft ist das Umgehen mit Vielfalt. Dies ganz besonders, weil wir es gewohnt sind, in normierten Bahnen für genormte Menschen zu denken. Dabei macht die Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen von Menschen, die nicht „normgemäß“ funktionieren, eine Gesellschaft innovativer, flexibler und leistungsfähiger.
Schon im Mittelalter bewirkte eine starke Vision für Barrierefreiheit, dass Europa jahrhundertelang auf der wirtschaftlichen Überholspur war. Ein verbreitetes Phänomen, das zum Verlust der Arbeitsfähigkeit führte, war das Ausgangsproblem; Mönche und Künstler verbreiteten die Innovation. Diese setzte sich durch und wird nun von fast allen Menschen völlig selbstverständlich genutzt.
Heute stöhnen wir über die Komplexität unserer Gesellschaft, die täglich Informationen und Wissen ansammelt, aber gleichzeitig eine immer größere Gruppe „abhängt“. Was wäre, wenn wir wieder von einer unglaublich unrealistisch scheinenden Idee anstecken ließen? Nämlich der Idee, dass jeder Mensch in Zukunft all das, was er wissen will, mühelos findet und versteht. Wie wir dieser Idee näher kommen und was wir alle dazu beitragen können, ist das Thema dieses Beitrags.

Sprache des Vortrags: Deutsch
Language of the talk: German